Das Lohnniveau im Kontext studentischer Nebentätigkeiten

Wie bereits in vorangegangenen Publikationen zu dieser Studienreihe herausgestellt werden konnte, gilt der Stundenlohn den Studentinnen und Studenten neben der zeitlichen Vereinbarkeit als wichtigstes Jobwahlkriterium. Nicht nur deshalb ist der Blick auf das Lohnniveau bei Studierenden in Deutschland interessant.

Seit dem Sommersemester 2012 erhebt „Fachkraft 2020“ Daten zum studentischen Nebeneinkommen. Zu diesem ersten Erhebungszeitpunkt wurde ein durchschnittlicher Stundenlohn von 8,80 Euro beobachtet. Im Folgejahr (Sommersemester 2013) lag dieser bei nunmehr 9,25 Euro, was ein Plus von mehr als fünf Prozent bedeutet, während das Lohnniveau ein weiteres Jahr danach, zum Sommersemester 2014, nur geringfügig um gut ein Prozent auf 9,34 Euro stieg. Im Folgenden wurden die Beobachtungsintervalle verkürzt und das Lohnniveau in halbjährlichem Rhythmus erfasst. Im Wintersemester 2014/2015 wurde ein Durchschnittslohn von 9,66 Euro pro Stunde festgehalten – dies bedeutet einen Anstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Sommersemester 2014. Zum Sommersemester 2015 erreichte der durchschnittliche Stundenlohn ein Niveau von nunmehr 9,86 Euro (+ 2,1 %) und stieg im darauffolgenden Wintersemester 2015/2016 um weitere 1,1 Prozent (9,97 Euro). Insgesamt bedeutet dies einen Anstieg von mehr als 13 Prozent seit der ersten Erhebung im Sommersemester 2012.